Gruppenhelferausbildung in Hachen

 Als meine beste Freundin Lena und ich vom Vorstand unseres Taekwondovereins gefragt wurden, ob wir Lust hätten, an einer Gruppenhelferausbildung teilzunehmen, hatten wir noch keine Ahnung, was genau auf uns zukommen sollte.

Innerhalb dieser Gruppenhelferausbildung sollten wir lernen, Trainingstunden zu organisieren, um beim Training der Jüngeren Vereinsmitglieder mitzuhelfen.

Der GH1 fand in Hachen, im Feriendorf der dortigen Sportschule statt. Am Montag, den 29.07.13 reisten meine ABF und ich also in Hachen an. Hier trafen wir auf die anderen Teilnehmer des Lehrgangs. Zuerst versammelten wir uns alle, um die Verteilung auf die einzelnen Hütten vorzunehmen. Bei den Jungs war das kein Problem, denn die passten alle in eine Hütte. Die Mädchen mussten sich allerdings auf zwei Ferienhütten verteilen. Dabei wurde mir etwas mulmig, da wir ja die nächsten fünf Tage mit diesen noch (!) fremden Leuten auf engstem Raum verbringen sollten. Etwas unschlüssig standen Lena und ich also vor den beiden Hütten. Allerdings nicht allein, denn drei andere Mädchen waren sich ebenfalls unsicher. Wir stellten uns untereinander vor und ich war erleichtert , sofort so nette Leute kennenzulernen. Da die erste Hütte schon voll belegt war, belegten wir die zweite. Dort erwarteten uns schon zwei weitere Mädchen die sich auch als sehr nett herausstellten.

Nachdem wir also die Hütten bezogen hatten, gab es Mittagessen mit anschließender Pause. Danach lernten wir die anderen Teilnehmer, die nicht auf unserem Zimmer waren, kennen.Nachmittags spielten wir außerdem eine Rallye, in der wir auf dem gesamten Gelände des Feriendorfs Zahlen suchen mussten auf deren Brettchen die Lösungswörter standen. Allerdings gab es ein kleines Problem: sobald einer  die gesuchte Zahl gefunden hatte, musste die gesamte Gruppe bei den Spielleitern erscheinen, um dann eine weitere Aufgabe zu erfüllen. das gelände war aber so groß, dass wir uns auf ein wort verständigen mussten, das wir beim Auffinden der gesuchten Zahl rufen sollten. Wir einigten uns auf das wort Ananas. Natürlich wurden wir von den anderen Bewohnern des Feriendorfes etwas schräg angeguckt und uns wurden andere Wörter wie Banane oder Kiwi zurückgerufen. Weil Max aus meiner Gruppe leider immer da gesucht hat, wo der restliche Teil der Gruppe nicht war, durften wir immer besonders oft unser ausgesuchtes Wort durch das gesamte Feriendorf schreien. Das hat uns irgendwann aber auch nichts mehr ausgemacht, da wir nach der Mittagspause schon allseits bekannt waren (Jungs hinterherpfeifen, sich unter den Rasensprenger stellen und dabei auf die Nase fliegen etc.).

Abends mussten wir dann leider einige Regeln aufstellen, wie z. B. Verzicht auf Handystrahlen, Nachtruhe und dass die mädchen bitte nicht bei den Jungs übernachten sollten.

Als wir dann unsere Zeit zur freien Verfügung hatten, zogen wir es vor, draußen Volleyball zu spielen... oder es zumindest zu versuchen... leider hatten die anderen Bewohner des Feriendorfs aus Berlin und Dortmund nichts anderes zu tun, als sich an den Spielfeldrand zu setzen und blöde Kommentare zu reißen. Als sie dann selber ransollten wurde das Spiel noch chaotischer als vorher. Na ja...  um 23:30 kontrollierten unsere Betreuer , ob denn auch alle in den richtigen Betten lagen.Natürlich war es nur Teil unseres genialen Plans 1. dass wir in den den RICHTIGEN Betten lagen und 2. DASS wir überhaupt in unseren Betten lagen ! hehe..

Morgen dazu mehr ... 

anna

 

 

 

7.8.13 17:08

Letzte Einträge: Tag 2 in Hachen, Mittwoch, Tag 3 in Hachen, Freitag, Tag fünf in Hachen, Schule :(

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